EventStore.Pull gab bisher den globalen ServerSeq-Höchststand als neuen Cursor zurück statt
den höchsten unter den tatsächlich gelieferten Ereignissen - hatte ein Gerät selbst kurz zuvor
etwas gepusht, sprang sein Pull-Cursor über noch nicht abgeholte Ereignisse anderer Geräte
hinweg und verpasste sie dauerhaft, ohne jeden Fehler.
Ersetzt außerdem die bisherige 30-Sekunden-Heuristik zur Konflikterkennung beim Push durch
exakte BasedOnServerSeq-Prüfung: jedes SyncEvent trägt die ServerSeq, auf der es aufbaut: der
Server lehnt ab, wenn der aktuelle Stand nicht mehr passt. Bei Ablehnung lädt der Client sofort
den neuen Server-Stand nach, löst den Konflikt nach der bestehenden Desktop-vs-Companion/
Timestamp-Politik auf und macht ihn immer in der Konflikt-Review-UI sichtbar, statt die
verworfene Änderung stillschweigend zu verlieren.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
EventApplier.ApplyAsync fing bisher nur LiteException ab - jede andere
Ausnahme (z.B. eine fehlerhafte Entschlüsselung/Deserialisierung eines
einzelnen Ereignisses) fiel unbehandelt aus der Pull-Schleife in
SyncEngine.PullAsync heraus, bevor der Fortschritt (SetLastServerSeq)
gespeichert wurde. Der nächste Sync-Versuch lud denselben Batch erneut
und scheiterte am selben Ereignis wieder - ein dauerhaft blockierter
Sync, bei dem selbst bereits erfolgreich angewendete Ereignisse im
selben Batch nie als erledigt markiert wurden. Zusätzlich protokollierte
weder SyncEngine noch EventApplier irgendetwas, ein Fehlschlag zeigte
sich höchstens als knapper Text in der Sync-Statusleiste.
EventApplier fängt jetzt jede Ausnahme pro Ereignis ab (geloggt über
AppLogger, übersprungen statt den Batch zu blockieren); SyncEngine
loggt jeden Sync-Fehlschlag vollständig. Betrifft nur den Desktop-Client,
kein API-Redeploy nötig.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>