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LehrerApp/docker/README.md
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2026-08-24 12:14:36 +02:00

7.8 KiB
Raw Blame History

LehrerApp.Api Deployment per Docker

Starten

cd docker
JWT_SECRET=<zufälliger-langer-string> docker compose up -d

Alle Server-Daten (Ereignis-Logs, Snapshots, Anhänge, Nutzer, Schulstandorte und Wetter-Cache) liegen im Named Volume api-data bei Neustarts/Updates bleibt es erhalten. Bewusst kein Bind-Mount auf einen Host-Pfad: bei Git-basierten Deployments (z. B. Dokploy) wird das Checkout-Verzeichnis bei jedem Redeploy neu geklont, ein dort liegendes ./data wäre dabei jedes Mal leer (siehe TODO.md 10.2.4 für den Vorfall, der das aufgedeckt hat).

Nutzer anlegen

Es gibt keine offene Registrierung (/api/auth/register). Neue Nutzer werden per CLI im laufenden Container angelegt:

docker compose exec api dotnet LehrerApp.Api.dll create-user <benutzername>

Fragt interaktiv nach einem Passwort (mind. 12 Zeichen). Alternativ nicht-interaktiv, z. B. aus einem Skript:

docker compose exec api dotnet LehrerApp.Api.dll create-user <benutzername> --password "<passwort>"

Der Befehl beendet sich danach sofort wieder, ohne den API-Dienst zu starten für den eigentlichen Serverbetrieb läuft docker compose up unverändert weiter.

Passwort zurücksetzen

Analog zu create-user, aber für einen bereits existierenden Nutzer (schlägt fehl, wenn der Nutzer nicht existiert zum Anlegen create-user verwenden):

docker compose exec api dotnet LehrerApp.Api.dll set-password <benutzername>
docker compose exec api dotnet LehrerApp.Api.dll set-password <benutzername> --password "<passwort>"

Backup

backup.sh sichert das Named Volume api-data (Ereignis-Logs, Snapshots, Anhänge, Nutzer) über einen kurzlebigen Alpine-Container als komprimiertes Tar-Archiv unter docker/backups/ und räumt Archive älter als 30 Tage automatisch auf:

./docker/backup.sh

Der volle Docker-Volume-Name ist <compose-projektname>_api-data. Lokal (cd docker && docker compose up) ist das docker_api-data (Default im Skript), bei Dokploy der App-Slug, z. B. lehrerapp-syncserver-xyz_api-data im Zweifel prüfen mit docker volume ls | grep api-data und per Umgebungsvariable übergeben:

LEHRERAPP_DATA_VOLUME=lehrerapp-syncserver-xyz_api-data ./docker/backup.sh

Für regelmäßige Sicherung z. B. per Cron, einmal täglich nachts:

0 3 * * * LEHRERAPP_DATA_VOLUME=... /pfad/zu/docker/backup.sh >> /pfad/zu/docker/backup.log 2>&1

Rate Limiting

/api/auth/login ist auf 5 Versuche pro Minute begrenzt (Brute-Force-Schutz). Alle übrigen Endpunkte sind zusätzlich global auf 120 Anfragen pro Minute je IP begrenzt. Anhänge sind auf 15 MB Anfragegröße gedeckelt (Kestrel MaxRequestBodySize), einzelne Dateien clientseitig zusätzlich auf 10 MB (IAttachmentStorage.MaxSizeBytes).

Schulstandort und Wetter

Die authentifizierten Endpunkte unter /api/school geocodieren eine Schuladresse einmalig über Nominatim/OpenStreetMap und laden danach ausschließlich mit den ermittelten Koordinaten MOSMIX-Vorhersagen und CAP-Warnungen des DWD. Ergebnisse werden gecacht; bei einem vorübergehenden DWD-Ausfall liefert der Server den letzten erfolgreichen Stand. Für eine eigene Installation sollte GEOCODING_USER_AGENT auf eine Kennung mit eigener Kontakt-Webseite gesetzt werden, beispielsweise LehrerApp-Server/1.0 (+https://schule.example). Der Container benötigt ausgehenden HTTPS-Zugriff auf nominatim.openstreetmap.org, www.dwd.de und opendata.dwd.de.

WebUntis

Die WebUntis-Zugangsdaten werden ausschließlich im API-Container konfiguriert und nie an den Desktop-Client ausgegeben:

WEBUNTIS_SCHOOL=meine-schule
WEBUNTIS_HOST=meine-schule.webuntis.com
WEBUNTIS_USER=technischer-benutzer
WEBUNTIS_PASSWORD=geheimes-passwort
WEBUNTIS_CLIENT=LehrerApp
WEBUNTIS_SESSION_IDLE_MINUTES=10

WEBUNTIS_HOST kann entfallen, wenn der Host <WEBUNTIS_SCHOOL>.webuntis.com entspricht. Der technische Benutzer benötigt die jeweiligen WebUntis-Leserechte und darf für die alte JSON-RPC- Schnittstelle keine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung haben.

Der API-Server meldet sich beim ersten Abruf an und verwendet diese Sitzung für weitere Abrufe. Erst wenn zehn Minuten lang kein WebUntis-Abruf mehr aktiv war, meldet er sich automatisch ab. WEBUNTIS_SESSION_IDLE_MINUTES kann bei Bedarf auf einen Wert zwischen 1 und 30 Minuten geändert werden.

Alle Endpunkte benötigen dasselbe Bearer-Token wie die Sync-API und führen genau einen Abruf aus; sie speichern das Ergebnis nicht serverseitig:

Endpunkt Zweck
GET /api/webuntis/student-report?className=7a Schülerreport, optional nach Klasse gefiltert
GET /api/webuntis/schoolyears Schuljahre
GET /api/webuntis/classes?schoolyearId=123 Klassen eines Schuljahres
GET /api/webuntis/teachers Lehrkräfte und WebUntis-IDs
GET /api/webuntis/holidays Ferienzeiträume
GET /api/webuntis/timegrid Stunden-/Zeitraster
GET /api/webuntis/substitutions?startDate=20260824&endDate=20260828 Vertretungen im Zeitraum
GET /api/webuntis/timetable?elementType=teacher&elementId=42&startDate=20260824&endDate=20260828 Stundenplan für Klasse, Lehrkraft, Fach, Raum oder Schüler
GET /api/webuntis/students/9001/absences?startDate=20260801&endDate=20270731 Fehlzeiten eines Schülers; 9001 ist der externKey aus dem Schülerreport
GET /api/webuntis/students/17/class-register-entries?startDate=20260801&endDate=20270731 Klassenbucheinträge eines Schülers; 17 ist dessen untisId
GET /api/webuntis/class-register/categories Kategorien der Klassenbucheinträge
GET /api/webuntis/class-register/category-groups Kategoriegruppen der Klassenbucheinträge

Datumsparameter verwenden das WebUntis-Format yyyyMMdd. Vertretungen sind auf 31 Tage und Stundenpläne auf 62 Tage pro Anfrage begrenzt, damit ein einzelner Client keine unkontrolliert großen WebUntis-Abfragen auslösen kann. Fehlzeiten und Klassenbucheinträge dürfen für einen kompletten Schuljahreszeitraum von bis zu 400 Tagen geladen werden. Diese Klassenbuchfunktionen sind nur verfügbar, wenn das Modul an der Schule aktiv ist und der technische Benutzer die benötigten Leserechte besitzt.

Deployment über Dokploy

Kein manuelles Bauen/Hochladen nötig Dokploy zieht das Repo direkt per Git und baut das Image selbst aus docker/Dockerfile.api.

  1. Neue Compose-Application anlegen, Quelle „Git" (Custom Git Provider), Repo-URL https://git.science-teaching.de/admin/LehrerApp.git, Branch main. Bei privatem Repo einen SSH-Deploy-Key in Dokploy hinterlegen und im Git-Server eintragen.
  2. Compose Path: docker/docker-compose.yml. Der Build-Context (context: ..) und das Dockerfile sind darin bereits korrekt referenziert Dokploy checkt das ganze Repo aus, das passt ohne Anpassung.
  3. Umgebungsvariable JWT_SECRET im Dokploy-UI unter „Environment" setzen (nicht als .env einchecken) wird als ${JWT_SECRET} in die Compose-Datei injiziert, wie beim lokalen Start.
  4. Domain/Port: Domain auf Container-Port 5000 mappen, HTTPS über Dokploys eingebauten Reverse-Proxy aktivieren.
  5. Auto-Deploy: Webhook-URL aus Dokploy als Push-Hook im Git-Server eintragen (falls unterstützt, z. B. Gitea) dann löst jeder git push automatisch ein Rebuild aus.
  6. Nutzer anlegen nach dem ersten Deploy: über Dokploys Terminal/Exec-Tab am laufenden Container dotnet LehrerApp.Api.dll create-user <name> ausführen (siehe oben).

Wichtig: die Daten liegen im Named Volume api-data, nicht in einem Bind-Mount Dokploy klont das Repo bei jedem Redeploy neu, ein Bind-Mount relativ zum Checkout wäre dabei jedes Mal leer gewesen (das ist real passiert, siehe TODO.md 10.2.4). Named Volumes übersteht Dokploys docker compose up --build --remove-orphans dagegen unverändert.